Dienstag, 13. Mai 2014

Krank sein.....

... ist doof. 

Ich mag es nicht krank zu sein. Meistens komme ich ganz gut klar mit meiner Erkrankung aber an manchen Tagen oder auch mal Wochen, kann ich gar nicht so viel Jammern wie ich kotzen möchte. Oder umgekehrt.

Im Augenblick ist es mal wieder so weit.
Ø  Ich jammer
Ø  Ich motze
Ø  Ich bin undönich (heißt so viel wie unausgeglichen, unruhig, nervös, unzufrieden)

...und so mancher bekommt eine Ladung davon ab - sorry Leute! .....

Ich mag es einfach nicht, wenn ich Schmerzen habe und die Ärzte nur sagen…. 
„Das sind Nebenwirkungen des neuen Medikaments… das geht auch wieder vorbei! Hier sind ein paar Tabletten - zumindest gegen die Schmerzen..“

Menno – klar geht das auch irgendwann wieder vorbei  - ABER wann????

So! Und nun jammer ich jetzt halt auch noch öffentlich rum!
Es ist aber auch zum Mäuse melken!

Meine neueste Nebenwirkung ist, neben den Dauerschmerzen in Gelenken und Knochen, die Müdigkeit.

Ich schlafe quasi rund um die Uhr.
Etwas weniger – aber nicht wesentlich weniger.
Ich verschlafe im Durchschnitt 14 Stunden von einem 24 Stunden Tag! Genial, oder?

Wenn ich gegen Mitternacht ins Bett gehe, schaffe ich es kaum am nächsten Morgen gegen 10 Uhr oder 11 Uhr wach zu werden. Meine "Nachtruhe" (und ich schlafe auch wirklich durch) hört in der Regel zwischen 12 und 14 Uhr auf. Spätestens um 16 Uhr bin ich wieder müde und wenn ich dann dem Drang nachgebe mich wieder hinzulegen, schlafe ich noch mal 3-4 Stunden.

Aber auch so kleine Nickerchen zwischendurch, sind an der Tagesordnung:
Während der Lymhdrainage gestern bin ich eingeschlafen, abends während ein Film lief bin ich kurz weg gedöst, wo ich gehe und stehe fallen mir die Augen zu. *grrrrrrrr*

Auch stricken und häkeln kann mich im Augenblick nicht aufrichten, weil mir dabei die Gelenke weh tun.

Am Samstag ist im Marienhospital in Aachen
wieder ein "Patientenforum Brustkrebs". Da werde ich mal mitmischen und schauen ob andere das auch haben, was die lieben Ärzte dazu sagen und was sich tun lässt.


In diesem Sinne „Gute Nacht“

Kommentare:

Ursula Ruf hat gesagt…

Fühl dich gedrückt, meine liebe, tapfere Freundin. Du darfst jammern und motzen und weinen und alles gleichzeitig - lass es zu, das heilt auch, vielleicht mehr als so manches Medikament.

Anonym hat gesagt…

Ich schließe mich der Aussage an! Wann immer du ein Ventil brauchst, nutze/benutze mich! Dafür sind FREUNDE da! Ich hab dich ganz doll lieb! Bin da, wenn du mich brauchst!

Birgitta Thiel hat gesagt…

Tja, liebe/r Anonymus.... wenn ich wüsste wer Du bist, würde ich Dich sofort benutzen! "Los, koch Kaffee!" :-)))