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Freitag, 4. Dezember 2015

Es adventelt sehr...




... überall auf den Tannenspitzen, 

                                                  sah ich goldene Lichtlein blitzen...




*sing my song*

Aber wer ist nicht davon betroffen, jetzt in der Adventszeit?
Man wünscht sich einen schönen Advent, einen ruhigen Advent, besinnlich soll er auch sein und nicht zu vergessen, man schenkt sich einen


Adventskalender!

Ab einem bestimmten Alter ist das nicht mehr so Gang und Gäbe aber irgendwann holt einen das wieder ein. Man vermisst das Gefühl, sich täglich über diese Kleinigkeiten freuen zu dürfen/können. 

So kam es bei mir dazu, dass ich mir nun schon im zweiten Jahr die Einzelteile für meinen Adventskalender in der Ravelrygruppe "Wünsch-dir-was" wünschte.

Meinen Wunsch stellte ich bereits im November aber das war wohl noch zu früh, deshalb wiederholte ich ihn noch mal. Und heute kamen soooo viele Päckchen bei mir an! 

Aber ich sortiere mal meine Gedanken .... Mohomentchen..... 



Vorgestern war ein richtiger Scheißtag!
Ich hatte "et ärm Dier" ! Neben all den doofen Schmerzen und der ständigen Heulerei (wie ich das hasse!) entwickelte ich nun schon seit ein paar Tagen, eine starke Abneigung gegen die Einnahme der Tablettenchemo an sich. Das tut meinem objektiven Wohlbefinden nicht gut! Das ist mir bewusst. Deshalb hatte ich mir das als Thema meiner "begleitenden Psychotherapie" vorgenommen. Meine Therapie findet immer donnerstags um 14 Uhr statt. Wie das nun mal so ist, dauert sie 50 Minuten und man muss pünktlich sein. Jedes zu spät kommen wird auf meine Therapiezeit angerechnet.

Gestern morgen war ich, wie meistens, um 10 Uhr wach, frühstückte, nahm angewidert die Pillen und machte mich (warum auch immer) zu spät auf den Weg. Mit 10 Minuten Verspätung kam ich an, fand einen Parkplatz. 
Beim einparken traf mein Blick die Oma auf dem Gehweg, die so schwerfällig ging. Dann sah sie mich an, und wir lächelten. 
Als ich den Parkschein zog, war sie auch dort angekommen und fing gleich an zu reden... sie wäre grad da bei der Sparkasse  gewesen und hätte ihr Essen bezahlt und jetzt müsse sie zum Hospital, um 15 Uhr sei ihr Termin... die hätten ihr schon ein Taxi bestellen wollen aber sie wolle es selber probieren... 
Da ich gerade letzte Woche diese Strecke zu Fuß zurück gelegt hatte, wusste ich, wie weit sich das streckt.

Also... Oma ins Auto... zum Marienhospital gefahren... 1/3 Lebensgeschichte (sie wird nächste Woche 90) erzählt bekommen und 1000 "Danke schöns" erhalten. 
Sie wollte sich materiell bedanken... aber dann hätte sie auch mit'm Taxi fahren können. Nix da... ich umgedreht, zurück zur Parkstraße, Ticket hatte ich ja schon.

Beim Aussteigen, liegen mir 20 Cent zu Füßen! Fein! Ich freu mich!

Und überhaupt freu ich mich, weil mir die Aktion mit der Oma gut getan hat!

Meine Therapeutin ruft schon an, ich sage, dass ich gleich da bin.
Insgesamt habe ich 30 Min. Verspätung. Mist!
Ich erzähle ihr die Oma-Geschichte. Sie würde die 30 Minuten dranhängen, aber sie hat leider keine Zeit. Egal! Ich würde es wieder so machen!

Wir sprechen kurz über das "mitgebrachte" Thema:

Wie gelingt es mir, diese Aversion gegen die Tabletteneinnahme umzukehren?

Sich die Dinger schön zu denken ist schwierig. 

Und nun zurück zum Adventskalender:




Heute wache ich auf, habe Schmerzen und mein erster Gedanke ist:
"Gleich muss ich wieder diese Scheiße nehmen!"

Aber dann komm'  ich die Treppe runter und mein Blick fällt auf diesen 



wundervollen Turm von Päckchen!

Und der Inhalt ist phantastisch! 



Ich weiß zwar noch nicht was wirklich alles darin sein wird, denn es gehört ja in meinen Adventskalender! Aber mir kullern die Tränen. Ich bin so geflasht von den schönen Geschenken!








Und als ich meine Tabletten nehme fällt mir ein, wie ich die Aversion gegen die Dinger ändern kann:

Jedesmal wenn ich denke, "Nein! Ich will das nicht!", ändere ich diesen Gedanken in:

"Vielen Dank an alle die jetzt an mich denken und mir Kraft und Energie schicken!"







Und das ist das wundervollste Adventsgeschenk, 
dass IHR ALLE mich macht! 
Vielen, vielen Dank für all Eure mentale Hilfe!

Dienstag, 23. Dezember 2014

23. Türchen




........... schreibblokade............
.................blockschokolade...............
..........................scheib doch in zartbitter...............
................................vollmilch beschriften........................
........................................milch wird immer teurer....................
.............................................der bauer verdient nix daran..........................
.................................................die kühe können nix dafür................................
.......................................................gras wird nicht grüner.........................................
.............................................................schon gar nicht im winter........................................
...................................................................gefrorenes wasser sorbet...........................................
.......................................................................flocken sind auch eis.......................................................
............................................................................haferflocken?.................................................................
.......................................................................aus weizen.........................................................
..............................................................Brot für die Welt..................................................
......................................................und was ist mit den Kindern "um die Ecke"?........
.................................................Tafel..................................................................
.........................................vollmilch oder wie............................................
...................................zartbitter ging auch.....................................
................................blockschokolade...........................
..........................schreibblokade?.....................

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Montag, 22. Dezember 2014

22. Türchen

Die Blinden und der Elefant - eine weise Geschichte

Anregende Worte zum Nachdenken und zum Weiterschenken

Es waren einmal fünf weise Gelehrte. Sie alle waren blind. Diese Gelehrten wurden von ihrem König auf eine Reise geschickt und sollten herausfinden, was ein Elefant ist. Und so machten sich die Blinden auf die Reise nach Indien. Dort wurden sie von Helfern zu einem Elefanten geführt. 
Die fünf Gelehrten standen nun um das Tier herum und versuchten, sich durch Ertasten ein Bild von dem Elefanten zu machen.
Als sie zurück zu ihrem König kamen, sollten sie ihm nun über den Elefanten berichten. 
Der erste Weise hatte am Kopf des Tieres gestanden und den Rüssel betastet. Er sprach: "Ein Elefant ist wie ein langer Arm." Der zweite Gelehrte hatte das Ohr des Elefanten ertastet und sprach: "Nein, ein Elefant ist vielmehr wie ein großer Fächer." Der dritte Gelehrte sprach: "Aber nein, ein Elefant ist wie eine dicke Säule." Er hatte ein Bein des Elefanten berührt. Der vierte Weise sagte: "Also ich finde, ein Elefant ist wie eine kleine Strippe mit ein paar Haaren am Ende", denn er hatte nur den Schwanz des Elefanten ertastet. Und der fünfte Weise berichtete seinem König: " Also ich sage, ein Elefant ist wie eine riesige Masse, mit Rundungen und ein paar Borsten darauf." Dieser Gelehrte hatte den Rumpf des Tieres berührt.

Nach diesen widersprüchlichen Äußerungen fürchteten die Gelehrten den Zorn des Königs, konnten sie sich doch nicht darauf einigen, was ein Elefant wirklich ist. Doch der König lächelte weise: "Ich danke Euch, denn ich weiß nun, was ein Elefant ist: Ein Elefant ist ein Tier mit einem Rüssel, der wie ein langer Arm ist, mit Ohren, die wie Fächer sind, mit Beinen, die wie starke Säulen sind, mit einem Schwanz, der einer kleinen Strippe mit ein paar Haaren daran gleicht und mit einem Rumpf, der wie eine große Masse mit Rundungen und ein paar Borsten ist."

Die Gelehrten senkten beschämt ihren Kopf, nachdem sie erkannten, dass jeder von ihnen nur einen Teil des Elefanten ertastet hatte und sie sich zu schnell damit zufrieden gegeben hatten.

Quelle: www.lichtkreis.at

Sonntag, 21. Dezember 2014

Türchen Nr. 21

nur noch 3x schlafen.... dann ist...                

.... kein Geschäft nach 15 Uhr geöffnet und wir werden bestimmt "verhungern" !

Mein heutiges Türchen wurde gefüllt von Sabine  - vieeeeeeeeeeeeeeeeeelen ♥lichen Dank!
Und das Gedicht, war selbstverständlich handschriftlich und mit ausgeschnittener Dekoration, ebenso wie die Tüte, verziert.



Tannengeflüster

Wenn die ersten Fröste knistern
in dem Wald in Bayrisch-Moos,
geht ein Wispern und ein Flüstern
in den Tannenbäumen los,
ein Gekicher und Gesumme
ringsherum.

Eine Tanne lernt Gedichte,
eine Lärche hört ihr zu.
Eine dicke, alte Fichte
sagt verdrießlich: Gebt doch Ruh!
Kerzenlicht und Weihnachtszeit
sind noch weit.
Vierundzwanzig lange Tage
wird gekräuselt und gestutzt
und das Wälchen ohne Frage
wünderschön herausgeputzt.
Wer noch fragt. Wieso? Warum?- Der ist dumm.

Was das Flüstern hier bedeutet
weiß man selbst im Spatzennest:
Jeder Tannenbaum bereitet
sich nun vor auf`s Weihnachtsfest.
Denn ein Weihnachtsaum zu sein:
Das ist fein!


~James Kruss~

Samstag, 20. Dezember 2014

20. Türchen

Man glaubt es kaum, es sind nur noch 4 Tage bis Weihnachten.

Vor etlichen Jahren habe ich auf Weihnachtsmärkten gearbeitet, dort meinen Geburtstag verbracht und " In der Weihnachtsbäckerei" auswendig gelernt.
Viele Jahre hintereinander war Weihnachten für mich Stress pur. Denn wenn ich endlich frei hatte, musste ich ja noch alles was mit dem Geschäft zu tun hatte erledigen und dann hatte ich keinen Bock mehr auf Baum und Jedöns - geschweige denn auf Weihnachtsmuskik, Geschenke einpacken etc.
Auch noch Jahre danach, war das so. Ich war einfach voll mit "anderen" Weihnachtseindrücken, wie Arbeit, wenig Zeit, Stress, nervende Leute, Gedrängel und Geschubse.

Dieses Jahr ist es anders.
Ich genieße diese Adventszeit sehr. 
Wie kommt das?
  • Zum einen durch den tollen Adventskalender. Mir kommt der hl. Abend tatsächlich und gefühlt, Tag für Tag näher.
  • Zum anderen finde ich es ganz toll, wie viel ich anderen Menschen geben kann. 
  • Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass sehr viele Menschen an diesen Tagen an mich denken.

Und das ist ganz ganz wundervoll! Und ich danke allen so sehr dafür!



Und ich möchte mich bedanken bei den Menschen, die dieses Jahr bei mir waren, an mich gedacht, geglaubt und mit mir gefühlt haben! 

Ihr seid meine persönlichen Engel und mir alle eine große Stütze!


Und ohne die Mädels aus der Ravelrygruppe WDW wäre auch mein Adventskalender viel langweiliger ausgefallen. 

Heute habe ich ein Fellchen gefunden. 

Und ich möchte mich auch bedanken beim Team von Lichtkreis, die es mir mit ihrer Website ermöglichen, Euch dieses schönen Geschichten zu "erzählen". Wenn ihr interessiert seid an Lichtwesen, Engeln und alles was damit zu tun hat, kann ich diese Seite nur empfehlen. 

Heute dürft ihr Euch selber eine Geschichte zum lesen aussuchen - die Seite findet ihr hier 

 Viel Spaß und einen wundervollen Tag wünsche ich Euch







Freitag, 19. Dezember 2014

17., 18. und 19. Türchen

Wundervolle Geschenke hat mir die liebe Susanne in den Adventskalender gesteckt.

Schaut selbst




Türchen 17 und 18 sind Kunstkarten und heute befand sich mein persönlicher Kalender darin. Bilder von Susanne, Zitate von -siehe Text-
.






 "Vorsicht und Misstrauen sind gute Dinge, nur sind auch ihnen gegenüber Vorsicht und Misstrauen nötig."
Lebensweisheit: Christian Morgenstern




 "Tue das, was du fürchtest, und das Ende der Furcht ist gewiss."
Zitat: Ralph Waldo Emerson



Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge, die sie schon hundertmal gehört haben, als eine Wahrheit, die ihnen völlig neu ist.
Sinnspruch: Alfred Polgar









"Das Böse lebt nicht in der Welt der Menschen.
Es lebt allein im Menschen."
Sinnspruch: Lao-tse














Mittwoch, 17. Dezember 2014

16. Türchen

geschrieben am 17.12. aber erst, als der 17. erst 1 Stunde 45 Minuten alt war.


Heute war ein schöner Tag! 
Überwiegend jedenfalls
  • fast pünktlich aufgestanden
  • erst mal in Ruhe einen Kaffee getrunken
  • zum Frühstricktreff `nen Parkplatz vor`m "Café M" gefunden
  • nette Gespräche mit netten Frauen - harmonische Runde - und der kleine Prinz war auch da :)
  • Zeit zum jammern gefunden
  • auf dem Weg nach Hause, bei der Apotheke meine Spritzen abgeholt
  • beim Doc die Spritzen setzen lassen
und dann hab ich lecker gekocht, wir haben gegessen und die letzten 2 Stunden habe ich am PC gesessen, und ein schönes Fotobuch gestaltet - nur um dann fest zu stellen, dass ich mit dem Angebot geködert wurde. Ein Exemplar sollte 3.99 kosten, ab jedem weiteren zahlt man den normalen Preis von 29,90€ - ist ja auch kaum ein Unterschied! Also hab ich das verworfen und komme jetzt zu wichtigen Dingen... Meinem Blog.


Hinter meinem heutigen Türchen war ein so ein Kaffeetütchen!
Danke Bastelwastel! Du versorgst mich echt gut! 






Heute erhelle ich euch mit Worten  aus dem Talmud

*der nach dem Tanach das bedeutendste Schriftwerk des Judentums ist



Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte.

Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen.


Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.


Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.


Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.


Montag, 15. Dezember 2014

15. Türchen

und entsprechend ist heute auch der 15. Dezember :-)






Hinter meinem Türchen verbarg sich heute ein weißes Duplo *schonaufgemampft* und eine kleine Grippe aus Glas und ein Vintage Holzspule mit feinem Dekoband.

Mein herzlicher Dank dafür geht an Bastelwastel und marara





Eigentlich bin ich heute gar nicht in der Stimmung Euch eine Geschichte zu erzählen. Denn es ist Grau und Dunkel. Ein paar vereinzelte Schneeplatten liegen noch auf dem Boden, ansonsten ist das schöne Weiß weg und zu braunem, ekligem Matsch geworden. Mein Kopf dröhnt, mein Rücken schmerzt und mein Mann nervt! (naja.. er nervt mit Recht, aber das sag ich ihm ja nicht)
Und dann will ich meinen selbstauferlegten Verpflichtungen nachkommen.
Euch zu schreiben. Euch teilhaben zu lassen an meinem Leben und Euch zu zeigen, wie schön, das Leben sein kann.
Und während ich das schreibe, erhellen sich meine Gedanken schon ein wenig.
Ich erinnere mich daran, dass ich doch diejenige bin, die meistens aus jedem Fitzelchen noch etwas positives herausziehen kann. Und somit, ist das schreiben im Blog gar keine "Arbeit" mehr, sondern eine Selbsthilfe und der geneigte Leser mein Therapeut :-)

Wie schön, dass es Euch gibt!
Wie wundervoll, dass Ihr mich - meinen Blog und auch die Zeit zu lesen, gefunden habt!
Es tut mir gut, Euch an meiner virtuellen Seite zu wissen.
Und wem das bis hierhin noch nicht genug "Geschichte" war, der bekommt jetzt auch noch eine oben drauf:



(Beginn Zitat) 
Das Paradox unserer Zeit ist:
Wir haben hohe Gebäude, aber eine niedrige Toleranz, breite Autobahnen, aber enge Ansichten. Wir verbrauchen mehr, aber haben weniger, machen mehr Einkäufe, aber haben weniger Freude. Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien, mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit, mehr Ausbildung, aber weniger Vernunft, mehr Kenntnisse, aber weniger Hausverstand, mehr Experten, aber auch mehr Probleme, mehr Medizin, aber weniger Gesundheit.
Wir rauchen zu stark, wir trinken zu viel, wir geben verantwortungslos viel aus; wir lachen zu wenig, fahren zu schnell, regen uns zu schnell auf, gehen zu spät schlafen, stehen zu müde auf; wir lesen zu wenig, sehen zu viel fern, beten zu selten.
Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere Werte reduziert. Wir sprechen zu viel, wir lieben zu selten und wir hassen zu oft.
Wir wissen, wie man seinen Lebensunterhalt verdient, aber nicht mehr, wie man lebt.
Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt, aber nicht den Jahren Leben. Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr an die Tür des Nachbarn. Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns. Wir machen größere Dinge, aber keine Besseren.
Wir haben die Luft gereinigt, aber die Seelen verschmutzt. Wir können Atome spalten, aber nicht unsere Vorurteile.
Wir schreiben mehr, aber wissen weniger, wir planen mehr, aber erreichen weniger. Wir haben gelernt schnell zu sein, aber wir können nicht warten. Wir machen neue Computer, die mehr Informationen speichern und eine Unmenge Kopien produzieren, aber wir verkehren weniger miteinander.
Es ist die Zeit des schnellen Essens und der schlechten Verdauung, der großen Männer und der kleinkarierten Seelen, der leichten Profite und der schwierigen Beziehungen.
Es ist die Zeit des größeren Familieneinkommens und der Scheidungen, der schöneren Häuser und des zerstörten Zuhause.
Es ist die Zeit der schnellen Reisen, der Wegwerfwindeln und der Wegwerfmoral, der Beziehungen für eine Nacht und des Übergewichts.
Es ist die Zeit der Pillen, die alles können: sie erregen uns, sie beruhigen uns, sie töten uns.
Es ist die Zeit, in der es wichtiger ist, etwas im Schaufenster zu haben, statt im Laden, wo moderne Technik einen Text wie diesen in Windeseile in die ganze Welt tragen kann, und wo sie die Wahl haben: das Leben ändern - oder den Text löschen.
Vergesst nicht, mehr Zeit denen zu schenken, die Ihr liebt, weil sie nicht immer mit Euch sein werden. Sagt ein gutes Wort denen, die Euch jetzt voll Begeisterung von unten her anschauen, weil diese kleinen Geschöpfe bald erwachsen werden und nicht mehr bei Euch sein werden. Schenkt dem Menschen neben Euch eine innige Umarmung, denn sie ist der einzige Schatz, der von Eurem Herzen kommt und Euch nichts kostet. Sagt dem geliebten Menschen: „Ich liebe Dich" und meint es auch so. Ein Kuss und eine Umarmung, die von Herzen kommen, können alles Böse wiedergutmachen. Geht Hand in Hand und schätzt die Augenblicke, wo Ihr zusammen seid, denn eines Tages wird dieser Mensch nicht mehr neben Euch sein.
Findet Zeit Euch zu lieben, findet Zeit miteinander zu sprechen. Findet Zeit, alles was Ihr zu sagen habt miteinander zu teilen, denn das Leben wird nicht gemessen an der Anzahl der Atemzüge, sondern an der Anzahl der Augenblicke, die uns des Atems berauben.
(Ende Zitat)
Verfasser: Dr. Bob Moorehead







Sonntag, 14. Dezember 2014

14. Adventskalendertürchen

Und ganz viele Bohnen zu vergeben....



Eine ganze Handvoll Bohnen gehört noch nach gestern....da hatte ich einen wundervollen Abend mit einem charmanten, liebenswürdigen und knuddelig süßen Strickmädel . 





Vielen Dank liebe P.! Es war ein wunderschöner Abend bei und mit Dir!
 Funkelnde Sterne nur für Dich...
.... weil Du ein so besonderer Mensch für mich bist. In jeder Nacht sollen sie für Dich leuchten und Dich stets daran erinnern, dass es jemanden gibt, der gerade an Dich denkt. 








Weitere Bohnen gibt es für den ersten Schnee des Jahres - der fiel auch schon gestern. Und bevor ich zu P. fuhr, habe ich vorher noch einen Abstecher ins Hohe Venn gemacht. 



Und hier meine Geschichte zum 3. Advent



Eine alte Geschichte besagt, wenn Kinder auf die Welt kommen, so wissen sie noch alles über Gott, den Himmel und die Engel. 

Dann legt der Engel des Kindes seinen Finger auf die Lippen des Säuglings, um ihm den Mund zu versiegeln, damit es die Geheimnisse der geistigen Welt nicht ausplaudern kann.
Und deshalb haben wir alle auch dieses Grübchen auf der Oberlippe. 


Und doch, die Kinder erinnern sich an ihre Engel. Und nicht nur das, Kinder sehen ihre Engel auch. Welches Kind hat nicht einen für uns unsichtbaren Freund?
Besonders Babys, wenn sie einfach in eine Richtung lächeln und lachen, dann können Sie sicher sein, das ein Engel mit dem Kindlein spielt. 


Doch wenn wir Menschen älter werden, die harte, ernste Welt unser kindliches Gemüt zumauert, dann haben die Engel auch nicht mehr so leicht Kontakt zu uns. Wir müssen bewusst unser Herz öffnen um die Engel wieder wahrzunehmen.


Gehen Sie nur mal bewusst durch Ihren Alltag, überall begegnen Ihnen dann Engel. Auf Zeitschriften, in Schaufenstern, auf Dekorationen... 


Um Engel bewusst in unser Leben zu "locken" braucht es nicht viel und doch erscheint es Vielen als ungeheuer schwierig. 


Es braucht ein offenes, ehrliches Herz. 


Seinen Sie wie ein Kind, freuen Sie sich über Kleinigkeiten. Beobachten Sie eine Schnecke, tanzen Sie im Regen. Lassen sie sich von einem Regenbogen verzaubern. Leben Sie Ihr Leben lustvoll. Zeigen Sie Ihre Gefühle, wenn Sie lachen wollen, dann lachen Sie, auch über sich selbst, wenn Sie weinen müssen, dann weinen Sie. Befreien Sie sich aus den harten, starren Klauen der Gesellschaft. Sie sind Sie und das ist wunderbar und von Gott so gewollt! 


DU bist einzigartig!



Samstag, 13. Dezember 2014

13. Türchen im Adventskalender




Und damit man den Text besser lesen kann, hier noch mal:

Das Versteck der Weisheit

Vor langer Zeit überlegten die Götter, dass es sehr schlecht wäre, wenn die Menschen die Weisheit des Universums finden würden, bevor sie tatsächlich reif genug dafür wären.

Also entschieden die Götter, die Weisheit des Universums so lange an einem Ort zu verstecken, wo die Menschen sie solange nicht finden würden, bis sie reif genug sein würden.

Einer der Götter schlug vor, die Weisheit auf dem höchsten Berg der Erde zu verstecken. Aber schnell erkannten die Götter, dass der Mensch bald alle Berge erklimmen würde und die Weisheit dort nicht sicher genug versteckt wäre.

Ein anderer schlug vor, die Weisheit an der tiefsten Stelle im Meer zu verstecken. Aber auch dort sahen die Götter die Gefahr, dass die Menschen die Weisheit zu früh finden würden.

Dann äußerte der weiseste aller Götter seinen Vorschlag: "Ich weiß, was zu tun ist. Lasst uns die Weisheit des Universums im Menschen selbst verstecken. Er wird dort erst dann danach suchen, wenn er reif genug ist, denn er muss dazu den Weg in sein Inneres gehen."

Die anderen Götter waren von diesem Vorschlag begeistert und so versteckten sie die Weisheit des Universums im Menschen selbst.



Wenn Dir die Geschichte gefällt und Du neugierig bist, dann geh hin und finde den Weg!
Es ist leichter als Du denkst. Nimm Dir Zeit und werde nicht überdrüssig es immer und immer wieder von Neuem zu beginnen.
Und bekomm` keine Angst vor dem, was Du entdecken wirst.

Allen einen schönen 3. Advent








Sonntag, 7. Dezember 2014

7. Türchen

Der Tag ist noch zu jung um Bohnen zu vergeben.

Aber ich möchte heute als erstes meine Geschichte "los werden" und wünsche Euch damit einen schönen 2. Advent.


Gutes im Herzen behalten


Zwei Freunde wanderten durch die Wüste. Während der Wanderung kam es zu einem Streit und der eine schlug dem anderen im Affekt ins Gesicht.
Der Geschlagene war gekränkt. Ohne ein Wort zu sagen, kniete er nieder und schrieb folgende Worte in den Sand:
"Heute hat mich mein bester Freund ins Gesicht geschlagen."
Sie setzten ihre Wanderung fort und kamen bald darauf zu einer Oase. Dort beschlossen sie beide, ein Bad zu nehmen. Der Freund, der geschlagen worden war, blieb auf einmal im Schlamm stecken und drohte zu ertrinken. Aber sein Freund rettete ihn buchstäblich in letzter Minute.
Nachdem sich der Freund, der fast ertrunken war, wieder erholt hatte, nahm er einen Stein und ritzte folgende Worte hinein:
"Heute hat mein bester Freund mir das Leben gerettet."
Der Freund, der den anderen geschlagen und auch gerettet hatte, fragte erstaunt: "Als ich dich gekränkt hatte, hast du deinen Satz nur in den Sand geschrieben, aber nun ritzt du die Worte in einen Stein. Warum?"
Der andere Freund antwortete: "Wenn uns jemand gekränkt oder beleidigt hat, sollten wir es in den Sand Schreiben, damit der Wind des Verzeihens es wieder auslöschen kann. Aber wenn jemand etwas tut, was für uns gut ist, dann können wir das in einen Stein gravieren, damit kein Wind es jemals löschen kann."




Nachtrag Nr. 1

Die ersten Bohnen des heutigen Tages gehen an Resi! Vielen lieben Dank für die Schoki und die schöne Karte.

Rezept für ganz viel Weihnachtsglück

Zutaten:
einen Löffel Herzenswärme,
ein Päckchen Liebe,
ein Gramm Vorfreude,
eine große Portion Versöhnlichkeit,
eine handvoll guter Wünsche,
einen Hauch Besinnlichkeit

Zubereitung
alle Zutaten tief im Herzen bewegen und mit lieben Menschen teilen





















Heute ist Nikolaus

– also haben wir den sechsten Dezember -



Was für ein wundervoller Tag! Im wahrsten Sinne des Wortes!

Wo soll ich anfangen? 
Freitags lief ja meine Positiv Challenge bei Facebook aus. Aber es ist ja nichts anderes als meine Bohnen zu sammeln. Und so will ich damit auch wieder weiter machen.


Also zuerst könnte ich Bohnen vergeben, dafür, dass die o.g. Herausforderung mich wieder zu den Böhnchen bringt. Und somit mache ich das auch
3 Bohnen für FB 




Außerdem bekommt mein NiKoLAUSgeschenk „Balbina“ mindestens 4 Bohnen.
Wir haben sie im TV bei „Inas Welt“ entdeckt. Hört euch ihre Musik auf Youtube an und entscheidet selbst. Ich finde ihre Stimme einzigartig und die Texte (in Deutsch) haben etwas von „einer Freundin, die dir ihren Tag erzählt“. Einfach anhören.



Weitere Bohnen für die Inhalte meiner Adventskalender Türchen:


Crag Caves in Kerry/Irland
Die habe ich mir noch nie angesehen. Das muss ich unbedingt nachholen.
Und wie passend das „Ginger Morning“ dazu.
Habt vielen vielen Dank, liebe Maike und liebe Miri





Und dann vergebe ich die restlichen Bohnen an meine Stricktreffgruppenmädels!




Ihr seid einfach die besten. Ich danke euch dafür, dass ihr mich ertragt und meine „Sperenzien“ mit macht. Es tut mir so gut, in eurer Mitte zu sitzen und zu quatschen. Zum stricken komme ich ja weniger, weil ich dauernd reden mag. Am besten mit jeder Einzelnen von euch und auch mit allen zusammen. Vielen Dank, dass es Euch gibt!


So, und nach diesem Tag habe ich herrlich geschlafen und bin erfrischt und früh aufgewacht. Genial!

Aber nicht, dass ihr denkt, ihr müsst jetzt auf die Geschichte verzichten, weil ich schon wieder so viel gequasselt habe hier... ne ne ne....

Hier kommt sie


Leere Tasse

Eines Tages kam eine Schülerin zum Meister. Sie hatte schon so viel von dem weisen Mann gehört, dass sie unbedingt bei ihm studieren wollte. Sie hatte alle Angelegenheiten geregelt, ihr Bündel geschnürt und war den Berg hinauf gekommen, was sie zwei Tage Fußmarsch gekostet hatte.
Als die junge Frau beim Meister ankam, saß der im Lotussitz auf dem Boden und trank Tee. Sie begrüßte ihn überschwänglich und erzählte ihm, was sie schon alles gelernt hatte. Dann bat sie ihn, bei ihm weiterlernen zu dürfen.
Der Meister lächelte freundlich und sagte: "Komm in einem Monat wieder."
Von dieser Antwort verwirrt, ging die junge Frau zurück ins Tal. Sie diskutierte mit Freunden und Bekannten darüber, warum der Meister sie wohl zurückgeschickt hatte. Einen Monat später, erklomm sie den Berg erneut und kam zum Meister, der wieder Tee trinkend am Boden saß.
Diesmal erzählte die Schülerin von all den Hypothesen und Vermutungen, die sie und ihre Freunde darüber hatten, warum er sie wohl fortgeschickt hatte. Und wieder bat sie ihn, bei ihm lernen zu dürfen.
Der Meister lächelte sie freundlich an und sagte: "Komm in einem Monat wieder."
Dieses Spiel wiederholte sich einige Male. Es war also nach vielen vergeblichen Versuchen, dass sich die junge Frau erneut aufmachte, um zu dem Meister zu gehen. Als sie diesmal beim Meister ankam und ihn wieder Tee trinkend vorfand, setzte sie sich ihm gegenüber, lächelte und sagte nichts.
Nach einer Weile ging der Meister in seine Behausung und kam mit einer Tasse zurück. Er schenkte ihr Tee ein und sagte dabei: "Jetzt kannst du hier bleiben, damit ich dich lehren kann. In ein volles Gefäß kann ich nichts füllen."



Ich wünsche allen einen tollen Tag und einen besinnlichen 2. Advent!



Freitag, 5. Dezember 2014

5. Törchen


Heute habe ich das 5. Törchen in meinem Adventskalender geöffnet.
Darin enthalten war ein Bärchen mit Engelsflügeln als Anhänger

Der ist so süß!
Wirklich, da hat mir Bastelwastel eine große Freude gemacht.

Viiiiiiiiiiiiielen lieben Dank, liebe Eike!







Und von mir gibt es heute nur eine kurze Geschichte, wie versprochen


Die drei Siebe




Zum weisen Sokrates kam einer gelaufen und sagte: "Höre Sokrates, das muss ich dir erzählen!"
"Halte ein!" - unterbrach ihn der Weise, "Hast du das, was du mir sagen willst, durch die drei Siebe gesiebt?"
"Drei Siebe?", frage der andere voller Verwunderung.
"Ja guter Freund! Lass sehen, ob das, was du mir sagen willst, durch die drei Siebe hindurchgeht: Das erste ist die Wahrheit. Hast du alles, was du mir erzählen willst, geprüft, ob es wahr ist?"
"Nein, ich hörte es erzählen und..."
" So, so! Aber sicher hast du es im zweiten Sieb geprüft. Es ist das Sieb der Güte. Ist das, was du mir erzählen willst gut?"
Zögernd sagte der andere: "Nein, im Gegenteil..."
"Hm...", unterbracht ihn der Weise, "So lass uns auch das dritte Sieb noch anwenden. Ist es notwendig, dass du mir das erzählst?"
"Notwendig nun gerade nicht..."
"Also" sagte lächelnd der Weise, "wenn es weder wahr noch gut noch notwendig ist, so lass es begraben sein und belaste dich und mich nicht damit."




Und denkt daran, heute Nacht die Stiefel raus zu stellen, sonst weiß der Nikolaus nicht wohin mit den Süßigkeiten