Sonntag, 7. Dezember 2014

Heute ist Nikolaus

– also haben wir den sechsten Dezember -



Was für ein wundervoller Tag! Im wahrsten Sinne des Wortes!

Wo soll ich anfangen? 
Freitags lief ja meine Positiv Challenge bei Facebook aus. Aber es ist ja nichts anderes als meine Bohnen zu sammeln. Und so will ich damit auch wieder weiter machen.


Also zuerst könnte ich Bohnen vergeben, dafür, dass die o.g. Herausforderung mich wieder zu den Böhnchen bringt. Und somit mache ich das auch
3 Bohnen für FB 




Außerdem bekommt mein NiKoLAUSgeschenk „Balbina“ mindestens 4 Bohnen.
Wir haben sie im TV bei „Inas Welt“ entdeckt. Hört euch ihre Musik auf Youtube an und entscheidet selbst. Ich finde ihre Stimme einzigartig und die Texte (in Deutsch) haben etwas von „einer Freundin, die dir ihren Tag erzählt“. Einfach anhören.



Weitere Bohnen für die Inhalte meiner Adventskalender Türchen:


Crag Caves in Kerry/Irland
Die habe ich mir noch nie angesehen. Das muss ich unbedingt nachholen.
Und wie passend das „Ginger Morning“ dazu.
Habt vielen vielen Dank, liebe Maike und liebe Miri





Und dann vergebe ich die restlichen Bohnen an meine Stricktreffgruppenmädels!




Ihr seid einfach die besten. Ich danke euch dafür, dass ihr mich ertragt und meine „Sperenzien“ mit macht. Es tut mir so gut, in eurer Mitte zu sitzen und zu quatschen. Zum stricken komme ich ja weniger, weil ich dauernd reden mag. Am besten mit jeder Einzelnen von euch und auch mit allen zusammen. Vielen Dank, dass es Euch gibt!


So, und nach diesem Tag habe ich herrlich geschlafen und bin erfrischt und früh aufgewacht. Genial!

Aber nicht, dass ihr denkt, ihr müsst jetzt auf die Geschichte verzichten, weil ich schon wieder so viel gequasselt habe hier... ne ne ne....

Hier kommt sie


Leere Tasse

Eines Tages kam eine Schülerin zum Meister. Sie hatte schon so viel von dem weisen Mann gehört, dass sie unbedingt bei ihm studieren wollte. Sie hatte alle Angelegenheiten geregelt, ihr Bündel geschnürt und war den Berg hinauf gekommen, was sie zwei Tage Fußmarsch gekostet hatte.
Als die junge Frau beim Meister ankam, saß der im Lotussitz auf dem Boden und trank Tee. Sie begrüßte ihn überschwänglich und erzählte ihm, was sie schon alles gelernt hatte. Dann bat sie ihn, bei ihm weiterlernen zu dürfen.
Der Meister lächelte freundlich und sagte: "Komm in einem Monat wieder."
Von dieser Antwort verwirrt, ging die junge Frau zurück ins Tal. Sie diskutierte mit Freunden und Bekannten darüber, warum der Meister sie wohl zurückgeschickt hatte. Einen Monat später, erklomm sie den Berg erneut und kam zum Meister, der wieder Tee trinkend am Boden saß.
Diesmal erzählte die Schülerin von all den Hypothesen und Vermutungen, die sie und ihre Freunde darüber hatten, warum er sie wohl fortgeschickt hatte. Und wieder bat sie ihn, bei ihm lernen zu dürfen.
Der Meister lächelte sie freundlich an und sagte: "Komm in einem Monat wieder."
Dieses Spiel wiederholte sich einige Male. Es war also nach vielen vergeblichen Versuchen, dass sich die junge Frau erneut aufmachte, um zu dem Meister zu gehen. Als sie diesmal beim Meister ankam und ihn wieder Tee trinkend vorfand, setzte sie sich ihm gegenüber, lächelte und sagte nichts.
Nach einer Weile ging der Meister in seine Behausung und kam mit einer Tasse zurück. Er schenkte ihr Tee ein und sagte dabei: "Jetzt kannst du hier bleiben, damit ich dich lehren kann. In ein volles Gefäß kann ich nichts füllen."



Ich wünsche allen einen tollen Tag und einen besinnlichen 2. Advent!



Freitag, 5. Dezember 2014

5. Törchen


Heute habe ich das 5. Törchen in meinem Adventskalender geöffnet.
Darin enthalten war ein Bärchen mit Engelsflügeln als Anhänger

Der ist so süß!
Wirklich, da hat mir Bastelwastel eine große Freude gemacht.

Viiiiiiiiiiiiielen lieben Dank, liebe Eike!







Und von mir gibt es heute nur eine kurze Geschichte, wie versprochen


Die drei Siebe




Zum weisen Sokrates kam einer gelaufen und sagte: "Höre Sokrates, das muss ich dir erzählen!"
"Halte ein!" - unterbrach ihn der Weise, "Hast du das, was du mir sagen willst, durch die drei Siebe gesiebt?"
"Drei Siebe?", frage der andere voller Verwunderung.
"Ja guter Freund! Lass sehen, ob das, was du mir sagen willst, durch die drei Siebe hindurchgeht: Das erste ist die Wahrheit. Hast du alles, was du mir erzählen willst, geprüft, ob es wahr ist?"
"Nein, ich hörte es erzählen und..."
" So, so! Aber sicher hast du es im zweiten Sieb geprüft. Es ist das Sieb der Güte. Ist das, was du mir erzählen willst gut?"
Zögernd sagte der andere: "Nein, im Gegenteil..."
"Hm...", unterbracht ihn der Weise, "So lass uns auch das dritte Sieb noch anwenden. Ist es notwendig, dass du mir das erzählst?"
"Notwendig nun gerade nicht..."
"Also" sagte lächelnd der Weise, "wenn es weder wahr noch gut noch notwendig ist, so lass es begraben sein und belaste dich und mich nicht damit."




Und denkt daran, heute Nacht die Stiefel raus zu stellen, sonst weiß der Nikolaus nicht wohin mit den Süßigkeiten



4. Dezember - 4. Törchen

BARBARA TAG




Aber zuerst ein Mal zum Inhalt meines Törchens.
Eine Lotion, die so gut duftet, dass ich sie den ganzen Tag über in homöopatischen Dosen aufgetragen habe. Ein toller Duft nach Vanille umhüllt mich nun.... *schnuppertmal*

Vielen lieben Dank, Eike!







Beim heutigen "Stricken mit Frau Thiel", sprachen wir über den Brauch, Barbarazweige am 4. Dezember zu schneiden und in eine Vase zu stellen, in der Hoffnung, dass sie an Weihnachten blühen. Aber außerdem wussten die Damen aus dem Stift, dass man früher - als junges Mädchen (und von ihnen ist keine unter 85!) -  auch die Zweige rein holte, zur Voraussage, ob der Liebste eine Heiraten wird. Man schnitt am Barbaratag einen Kirchbaumzweig oder auch einen Zweig vom Apfelbaum ab und wenn er am heiligen Abend blühte, dann war die Wahrscheinlichkeit groß, dass man im kommenden Jahr einen Antrag gemacht bekam.
Hat aber bei keiner ihnen richtig funktioniert und außerdem hätte man ja auch nachhelfen können, wenn man die Vase mit dem Zweig zwischen durch mal an den Ofen gestellt hätte.

Quelle: quarknet.de
Aber warum macht man das eigentlich? 
Das Barbara eine Heilige ist, dass haben wir noch zusammen bekommen. Aber mehr wusste keine von uns. 
Deshalb habe ich ganz viel gelesen heute Nacht und erzähle Euch nun die Geschichte, der Barbara von Nikomedien.







Im 3. Jahrhundert lebte besagte Barbara und sie starb in Nikomedien, welches bekanntlich in Kleinasien liegt und heute den Namen Izmit trägt. Sie wird von der kath. Kirche geehrt als Nothelferin und Schutzpatronin der Bergleute, der Schlesier (?), der Gefangenen, der Glöckner, der Architekten und des THWs.
(Memo an mich: eruieren wie solche Schutzpatronate zustande kommen)

Barbara war eine junge, hübsche Frau. Sie hatte viele Verehrer und sollte bestmöglichst verheiratet werden. Sie war aber wohl auch eine offene Frau, denn sie kam mit Christen in Kontakt (ich schätze, sie half ihnen irgendwie, sich vor deren Verfolgern zu verbergen). Durch den Kontakt und das Interesse am Evangelium wollte sie auch Christin werden.
Man kann sich vorstellen, dass ihr Herr Papa damit nicht einverstanden war. Deshalb wurde sie zur Besinnung in einen Turm gesteckt. Der Turm hatte 2 Fenster. 
(Fragt mich nicht wie, dass habe ich nicht heraus finden können) Barbara baute  ein drittens Fenster ein. Hierdurch symbolisierte sie, dass sie sich zum Christentum bekennen wollte. Die drei Fenster standen für die Dreifaltigkeit (göttliche Dreiheit) und somit wusste jeder, wie sich die Frau darstellen wollte.  
Damit sie aber in ihrem Ansinnen nachließ, wurde Barbara gefoltert und gequält. Sie jedoch war vom hl. Geist erleuchtet, ließ sich nicht beirren und hielt weiter am Glauben fest. (Und so weiter, und so weiter.)
Das Mädel wird gefoltert, der heilige Geist kommt und unterstützt sie. 
Barbara wird weiter gefoltert aber sie widersteht allen Strafen. Deshalb wird sie als standhafte Märtyrerin verehrt.
Als die ganze Quälerei nicht hilft, wird sie zum Tode verurteilt. 
Barbara kann aber fliehen und verschwindet in einem Felsen (Felsspalt), der ihr vom hl. Geist geöffnet wird. Dies aber sieht ein Hirte (warum eigentlich immer die?) und verrät sie (frage mich, wie sie aus dem Fels raus gekommen ist). 
Nun hat ihr Vater sie wieder in seinen Fängen und sie wird wieder gefoltert. 
Aber diesmal werden alle ihre Wunden geheilt (vom hl. Geist versteht sich) und das Mädel lässt sich schnell taufen. 
Daraufhin wird sie zum Tode verurteilt und durch die Stadt zur Hnrichtung getrieben. Bei dieser Hatz wird sie schwer misshandelt, um dann, im Anschluss von ihrem Vater selbst, geköpft zu werden. (meine gute Güte!). Der Vater übrigens, wird kurze Zeit später vom Blitz getroffen und verbrennt.





Na super! Was für eine Gewalt und Brutalität. Und warum jetzt die Zweige?

Während der Flucht hat sich der abgebrochene Ast eines Kirschbaumes in ihrem Gewand verfangen. Diesen hat sie dann, als sie wieder im Kerker war, in ihr Trinkwasser gestellt und als er anfing zu grünen und zu blühen, brachte er ihr "Licht". 

Deshalb bringt der blühende Zweig Hoffnung in der Dunkelheit und passt somit gut zu 
Weihnachten. 







Es gibt deshalb so viele Bräuche am Barbaratag, weil die Heilige Barbara zur Schutz-heiligen von vielen unterschiedlichen Berufsgruppen geworden ist. Ihre Standfestigkeit gegenüber Gefahren, Qualen und Foltern und der Turm mit den drei Fenstern, ihr Leitmotiv, lassen sie zur Beschützerin besonders gefährdeter, helfender Berufsgruppen werden. 
Am Barbaratag danken die Helfer des Technischen Hilfswerkes, die Kampfmittelentschärfer und verschiedene Angehörige der Bundeswehr ihrer Beschützerin. Die Zeit im Kerker hat sie zur Schutzheiligen der Gefangenen werden lassen.

                            




Ich habe fertig für heute *uff* das 5. Törchen wird kürzer - versprochen!





Donnerstag, 4. Dezember 2014

3. Törchen im Adeventskalender oder ....

....Gestern war ein schöner Tag.

Und eingeschleust im Text, die Dinge, die ich für die "Positiv Challenge" auf Facebook aufschreiben darf. Was eigentlich nix anderes ist, als meine Bohnen! Aber da ich die, auch ein wenig vernachlässigt habe, habe ich diese Herausforderung gerne angenommen.

Nachdem ich vormittags den Auftrag von meinem Mann bekam Tannengrün als Requisite zu besorgen. Machte ich mich auf einen schweren Einkaufstripp. Ich "musste" mehrere Stationen anfahren POSITIVES Nr. 1:was ich eigentlich hasse weil ich danach total platt bin - was aber gestern ausgesprochen gut funktionierte!

Auf meiner Tour kam ich in Simmerath am Wollgeschäft vorbei. Da sprang ich doch mal kurz rein und las an der Tour, dass die jetzt Montag und Donnerstag Morgen einen Kurs anbieten.
Gute Info: eigentlich schon positiv Nr. 2, aber ich sag mal 1b.

Ich brauchte ja noch dringend Wolle für einen Mützenauftrag (der schon seit 4 Wochen vorliegt und Samstag fertig sein sollte). Ach war das schön, in all den tollen Farben zu schwelgen. Und ich wurde auch fündig und hab mir ein wünderschönes Garn geleistet: Lace Lux von Lana Grossa (das ist jetzt tatsächlich Positives Nr 2!).




Später dann in meinem Einkaufs"bummel" kam ich noch an einem Stoffgeschäft vorbei, wo ich noch NIE drin war und die auch noch mit Tagesrabatt köderten. Ich unterlag und ging rein. Positives Nr 3 für diesen Tag: ich ging nicht ohne Stoff raus :-)






 Zuhause angekommen, war ich gar nicht so müde und kaputt wie ich angenommen hatte. Ach ja, die Tannenäste habe ich selbstverständlich auch besorgt.


Dann habe ich in Ruhe gefrühstückt und meinen Adventskalender geöffnet, in dem sich ein Tier befand. Mein Schatz und ich haben uns darauf geeinigt, dass es entweder ein explodierendes Angry Bird ist oder ein Truthahn. Ich muss die Schenkerin fragen. Aber zuerst sag ich schon mal vielen Dank, liebe Marie!





Nachtrag 4.12.
Aufgrund des Kommentars von Marie - dies sei ein Rotkehlchen, dass sich auf den Winter vorbereitet hat - musste ich schauen, wie die aussehen. Siehe Foto.
Und tatsächlich! Im direkten Vergleich, sieht man sofort, dass es sich um ein Angry Rotkelchen handelt! Danke für die Aufklärung, Marie. Das werde ich nie mehr verwechseln können!








Den Rest des Tages habe ich auf der Couch gesessen und "Castle" geschaut. Die halbe Mütze gestrickt. Einen Kartoffelsalat gemacht (weil ich da gestern sooooo lust drauf hatte) und Positives Nr. 4 :   ich war nicht mehr am PC! Ich habe diesen Zeitfresser ignoriert und aus meinen Gedanken verbannt



Deshalb kommt mein Post erst heute. Und die Geschichte ist meine Geschichte.
Hm... aber dann brauch ich noch eine Moral... überleg.... ah ja...

Also, die Moral von meiner G`schicht:

Wenn man sich zwischendrin immer mal wieder Highlights einbaut, ist alles halb so schlimm!













Dienstag, 2. Dezember 2014

2. Türchen im Adventskalender



Heute habe ich es geschafft, ALLE meine Türcheninhalte aufzuhängen und dann habe ich gebastelt und nun schaut Euch an, was dabei raus gekommen ist. 





Und hinter meinem Türchen Nr. 2 verbarg sich, dass hier





Und zu jedem Fellchen aus Swabedoo und zu jedem Törchen, dass geöffnet wird, gehört eine  Geschichte, die ich euch erzählen möchte.



Mal sehen.... denn, wer weiß

Es war einmal ein alter Mann, der zur Zeit Lao Tses in einem kleinen chinesischen Dorf lebte. Der Mann lebte zusammen mit seinem einzigen Sohn in einer kleinen Hütte am Rande des Dorfes. Ihr einziger Besitz war ein wunderschöner Hengst, um den sie von allen im Dorf beneidet wurden. Es gab schon unzählige Kaufangebote, diese wurden jedoch immer strickt abgelehnt. Das Pferd wurde bei der Erntearbeit gebraucht und es gehörte zur Familie, fast wie ein Freund.
Eines Tages war der Hengst verschwunden. Nachbarn kamen und sagten: "Du Dummkopf, warum hast du das Pferd nicht verkauft? Nun ist es weg, die Ernte ist einzubringen und du hast gar nichts mehr, weder Pferd noch Geld für einen Helfer. Was für ein Unglück!" Der alte Mann schaute sie an und sagte nur: "Unglück - Mal sehen, denn wer weiß? Das Leben geht seinen eigenen Weg, man soll nicht urteilen und kann nur vertrauen."
Das Leben musste jetzt ohne Pferd weitergehen und da gerade Erntezeit war, bedeutete das unheimliche Anstrengungen für Vater und Sohn. Es war fraglich ob sie es schaffen würden, die ganze Ernte einzubringen.
Ein paar Tage später, war der Hengst wieder da und mit ihm war ein Wildpferd gekommen, das sich dem Hengst angeschlossen hatte. Jetzt waren die Leute im Dorf begeistert. "Du hast Recht gehabt", sagten sie zu dem alten Mann. Das Unglück war in Wirklichkeit ein Glück. Dieses herrliche Wildpferd als Geschenk des Himmels, nun bist du ein reicher Mann..." Der Alte sagte nur: "Glück - Mal sehen, denn wer weiß? Das Leben geht seinen eigenen Weg, man soll nicht urteilen und kann nur vertrauen."
Die Dorfbewohner schüttelten den Kopf über den wunderlichen Alten. Warum konnte er nicht sehen, was für ein unglaubliches Glück ihm widerfahren war? Am nächsten Tag begann der Sohn des alten Mannes, das neue Wildpferd zu zähmen und zuzureiten. Beim ersten Ausritt warf ihn dieses so heftig ab, dass er sich beide Beine brach. Die Nachbarn im Dorf versammelten sich und sagten zu dem alten Mann: "Du hast Recht gehabt. Das Glück hat sich als Unglück erwiesen, dein einziger Sohn ist jetzt ein Krüppel. Und wer soll nun auf deine alten Tage für dich sorgen?' Aber der Alte blieb gelassen und sagte zu den Leuten im Dorf: "Unglück - Mal sehen, denn wer weiß? Das Leben geht seinen eigenen Weg, man soll nicht urteilen und kann nur vertrauen."
Es war jetzt alleine am alten Mann die restliche Ernte einzubringen. Zumindest war das neue Pferd soweit gezähmt, dass er es als zweites Zugtier für den Pflug nutzen konnte. Mit viel Schweiß und Arbeit bis in die Dunkelheit, sicherte er das Auskommen für sich und seinen Sohn.
Ein paar Wochen später begann ein Krieg. Der König brauchte Soldaten, und alle wehrpflichtigen jungen Männer im Dorf wurden in die Armee gezwungen. Nur den Sohn des alten Mannes holten sie nicht ab, denn den konnten sie an seinen Krücken nicht gebrauchen. "Ach, was hast du wieder für ein Glück gehabt!"' riefen die Leute im Dorf. Der Alte sagte: " Mal sehen, denn wer weiß? Aber ich vertraue darauf, dass das Glück am Ende bei dem ist, der vertrauen kann."


1. Türchen im Adventskalender 2014

Bei Ravelry gibt es eine Gruppe, die nennt sich

Wünsch dir was - Geschenke mit Herz

Diese Gruppe orientiert sich an folgender Geschichte

Die kleinen Leute von Swabedoo Verfasser unbekannt

Vor langer, langer Zeit lebten kleine Leute auf der Erde. Die meisten von ihnen wohnten im Dorf Swabedoo, und sie nannten sich Swabedoodahs. Sie waren sehr glücklich und liefen herum mit einem Lächeln bis hinter die Ohren und grüßten jedermann.
Was die Swabedoodahs am meisten liebten, war, einender warme, weiche Pelzchen zu schenken. Ein jeder von ihnen trug über seiner Schulter einen Beutel, und der Beutel war angefüllt mit weichen Pelzchen. So oft sich Swabedoodahs trafen, gab der eine dem anderen ein Pelzchen. Es ist sehr schön, einem anderen ein warmes, weiches Pelzchen zu schenken. Es sagt dem anderen, daß er etwas Besonderes ist, es ist eine Art zu sagen “Ich mag Dich!” Und ebenso schön ist es, von einem ein solches Pelzchen zu bekommen. Du spürst, wie warm und flaumig es an deinem Gesicht ist, und es ist ein wundervolles Gefühl, wenn du es sanft und leicht zu den anderen in deinem Beutel legst. Du fühlst dich anerkannt und geliebt, wenn jemand dir ein Pelzchen schenkt, und du möchtest auch gleich etwas Gutes, Schönes tun. Die kleinen Leute von Swabedoo gaben und bekamen gern weiche, warme Pelzchen, und ihr gemeinsames Leben war ganz ohne Zweifel sehr glücklich und fröhlich.
Außerhalb des Dorfes, in einer kalten, dunklen Höhle, wohnte ein großer grüner Kobold. Eigentlich wollte er gar nicht allein dort draußen wohnen, und manchmal war er sehr einsam. Er hatte schon einige Male am Rande des Dorfes gestanden und sich gewünscht, er könnte dort mitten unter den fröhlichen Swabedoodahs sein - aber er hatte nichts, was er hätte dazutun können - und das Austauschen von warmen, weichen Pelzchen hielt er für einen großen Unsinn. Traf er einmal am Waldrand einen der kleinen Leute, dann knurrte er nur Unverständliches und lief schnell wieder zurück in seine feuchte, dunkle Höhle.
An einem Abend, als der große, grüne Kobold wieder einmal am Waldrand stand, begegnete ihm ein freundlicher kleiner Swabedoodah. “Ist heute nicht ein schöner Tag?” fragte der Kleine lächelnd. Der grüne Kobold zog nur ein grämliches Gesicht und gab keine Antwort. “Hier, nimm ein warmes, weiches Pelzchen”, sagte der Kleine. “hier ist ein besonders schönes. Sicher ist es für Dich bestimmt, sonst hätte ich es schon längst bestimmt.” Aber der Kobold nahm das Pelzchen nicht. Er sah sich erst nach allen Seiten um, um sich zu vergewissern, daß auch keiner ihnen zusah oder zuhörte, dann beugte er sich zu dem Kleinen hinunter und flüsterte ihm ins Ohr: “Du, hör mal, sei nur nicht so großzügig mit deinen Pelzchen. Weißt du denn nicht, daß du eines Tages kein einziges Pelzchen mehr besitzt, wenn du sie immer so einfach an jeden, der die über den Weg läuft, verschenkst?” Erstaunt und ein wenig hilflos blickte der kleine Swabedodah zu dem Kobold hoch. Der hatte in der Zwischenzeit den Beutel von der Schulter des Kleinen genommen und geöffnet. Es klang richtig befriedigt, als es sagte: “Hab ich es nicht gesagt! Kaum mehr als 271 Pelzchen hast du noch in deinem Beutel. Also, wenn ich du wäre: ich würde vorsichtig mit dem Verschenken sein!” Damit tappte der Kobold auf seinen großen, grünen Füßen davon und ließ einen verwirrten und unglücklichen Swabedoodah am Waldrand zurück. Er war so verwirrt, so unglücklich, daß er gar nicht darüber nachdachte, daß das, was der Kobold da erzählte, überhaupt nicht sein konnte. Denn jeder Swabedoodah besaß einen unerschöpflichen Vorrat an Pelzchen. Schenkte er ein Pelzchen, so bekam er sofort von einem anderen ein Pelzchen, und dies geschah immer und immer wieder, ein ganzes Leben lang - wie sollten dabei die Pelzchen ausgehen ?
Auch der Kobold wußte das - doch er verließ sich auf die Gutgläubigkeit der kleinen Leute. Und noch auf etwas anderes verließ er sich, etwas, was er an sich selbst entdeckt hatte, und von dem er wissen wollte, ob es auch in den kleinen Swabedoodahs steckte. So belog er den kleinen Swabedoodah ganz bewußt, setzte sich in den Eingang seiner Höhle und wartete.
Vor seinem Haus in Swabedoo saß der kleine, verwirrte Swabedoodah und grübelte vor sich hin. Nicht lange, so kam ein guter Bekannter vorbei, mit dem er schon viele warme, weiche Pelzchen ausgetauscht hatte. “Wie schön ist dieser Tag!” rief der Freund, griff in seinen Beutel und gab dem anderen ein Pelzchen. Doch dieser nahm es nicht freudig entgegen, sondern wehrte mit den Händen ab. “Nein, nein! Behalte es lieber,” rief der kleine, “wer weiß, wie schnell sonst dein Vorrat abnimmt. Eines Tages stehst du ohne Pelzchen da!” Der Freund verstand nicht, zuckte nur mit den Schultern, packte das Pelzchen zurück in seinen Beutel und ging mit leisem Gruß davon. Aber er nahm verwirrte Gedanken mit, und am gleichen Abend konnte man noch dreimal im Dorf hören, wie ein Swabedoodah zum anderen sagte: “Es tut mir leid, aber ich habe ein warmes weiches Pelzchen für Dich. Ich muß darauf achten, daß sie mir nicht ausgehen.”
Am kommenden tag hatte sich alles im ganzen Dorf ausgebreitet. Jedermann begann seine Pelzchen aufzuheben. Man verschenkte zwar immer noch ab und zu eines, aber man tat es erst nach langer, gründlicher Überlegung und sehr, sehr vorsichtig. Und dann waren es zumeist nicht die ganz besonders schönen Pelzchen, sondern die mit kleinen Stellen und schon etwas abgenutzten.
Die kleinen Swabedoodahs wurden mißtrauisch. Man begann, sich argwöhnisch zu beobachten, man dachte darüber nach, ob der andere wirklich ein Pelzchen wert war. Manche trieben es soweit, daß sie ihre Pelzbeutel nachts unter den Betten versteckten. Streitigkeiten brachen darüber aus, wieviele Pelzchen der oder der besaß. Und schließlich begannen die Leute, warme, weiche Pelzchen gegen Sachen einzutauschen, anstatt sie einfach zu verschenken. Der bürgermeister von Swabedoo machte sogar eine Erhebung, wieviel Pelzchen insgesamt vorhanden waren, ließ dann mitteilen, daß die Anzahl begrenzt sei und rief die Pelzchen als Tauschmittel aus. Bald stritten sich die kleinen Leute darüber, wieviel Pelzchen eine Übernachtung oder eine Mahlzeit im Hause eines anderen wert sein müßte. Wirklich, es gab sogar einige Fälle von Pelzchenraub! An dämmrigen Abenden fühlte man sich draußen nicht mehr sicher, an Abenden, an denen früher die Swabedoodahs gern im Park oder auf den Straßen spazieren gegangen waren, um einander zu grüßen, um sich warme, weiche Pelzchen zu schenken.
Oben am Waldrand saß der große, grüne Kobold, beobachtete alles und rieb sich die Hände.
Das schlimmste von allem geschah ein wenig später. An der Gesundheit der kleinen Leute begann sich etwas zu verändern. Viele beklagten sich über Schmerzen in den Schultern und im Rücken. und mit der Zeit befiel immer mehr Swabedoodahs eine Krankheit, die Rückgraterweichung genannt wird. Die kleinen Leute liefen gebückt und in schweren Fällen bis zum Boden geneigt umher. Die Pelzchenbeutel schleiften auf der Erde. Viele fingen an zu glauben, daß die Ursache ihrer Krankheit das Gewicht der Beutel sei, und daß es besser wäre, die im Hause zu lassen und dort einzuschließen. Es dauerte nicht lange, und man konnte kaum noch einen Swabedoodah mit einem Pelzbeutel auf dem Rücken antreffen.
Der große, grüne Kobold war mit dem Ergebnis seiner Lüge sehr zufrieden. Er hatte herausfinden wollen, ob die kleinen Leute auch so handeln und fühlen würden wie er selbst, wenn das fast immer der Fall war, selbstsüchtige Gedanken hatte. Sie hatten so gehandelt! Und der Kobold fühlte sich sehr erfolgreich.
Er kam jetzt häufiger einmal in das Dorf der kleinen Leute. Aber niemand grüßte ihn mit einem Lächeln, niemand bot ihm ein Pelzchen an. Stattdessen wurde es mißtrauisch angestarrt, genauso, wie sich die kleinen Leute untereinander anstarrten. Dem Kobold gefiel das gut. Für ihn bedeutet dieses Verhalten die “wirkliche Welt”!
In Swabedoo ereignete sich mit der Zeit immer schlimmere Dinge. Vielleicht wegen der Rückgraterweichung, vielleicht aber auch deshalb, weil ihnen niemand mehr ein warmes, weiches Pelzchen gab - wer weiß es genau? - starben einige Leute in Swabedoo. Nun war alles Glück aus dem Dorf verschwunden. Die Trauer war groß.
Als der große, grüne Kobold davon hörte, war es richtig erschrocken. “Das wollte ich nicht”, sagte er zu sich selbst, “das wollte ich bestimmt nicht. Ich wollte ihnen doch nur zeigen, wie die Welt wirklich ist. Aber ich habe ihnen nicht den Tod gewünscht.” Er überlegte, was man nun machen könnte, und es fiel ihm auch etwas ein.
Tief in seiner Höhle hatte der Kobold eine Mine mit kaltem, stacheligem Gestein entdeckt. Er hatte viele jahre damit verbracht, die stacheligen Steine aus dem Berg zu graben und sie in einer Grube einzulagern. Er liebte dieses Gestein. weil es so schön kalt war und so angenehm prickelte, wenn es es anfaßte. Aber nicht nur das: er liebte diese Steine auch deshalb, weil sie alle ihm gehörten und immer, wenn er davor saß und sie ansah, war das Bewußtsein, einen großen Reichtum zu besitzen für den kobold ein schönes, befriedigendes Gefühl.
Doch jetzt, als er das Elend der kleinen Swabedoohs sah, beschloß er, seinen Steinreichtum mit ihnen zu teilen. Er füllte unzählige Säckchen mit kalten, stacheligen Steinen, packte die Säckchen auf einen großen Handkarren und zog damit nach Swabedoo.
Wie froh waren die kleinen Leute, als sie die stacheligen, kalten Steine sahen! Sie nahmen sie dankbar an. Nun hatten sie wieder etwas, was sie sich schenken konnten. Nur: wenn sie einem anderen einen kalten, stacheligen Stein gaben, um ihm zu sagen, daß sie ihn mochten, dann war in ihrer Hand und auch in der Hand desjenigen, der den Stein geschenkt bekam, ein unangenehmes, kaltes Gefühl. Es machte nicht so viel Spaß, kalte, stachelige Steine zu verschenken wie warme, weiche Pelzchen. Immer hatte man ein eigenartiges Ziehen im Herzen, wenn man einen stacheligen Stein bekam. Man war sich nicht ganz sicher, was der Schenkende damit eigentlich meinte. Der Beschenkte blieb oft verwirrt und mit leicht zerstochenen Fingern zurück.
So geschah es, nach und nach, immer häufiger, daß ein kleiner Swabedoodah unter sein Bett kroch, den Beutel mit den warmen, weichen Pelzchen hervorzog, sie an der Sonne ein wenig auslüftete, und, wenn einer ihm einen Stein schenkte, ein warmes, weiches Pelzchen dafür zurückgab. Wie leuchteten dann die Augen des Beschenkten! Ja, mancher lief schnell in sein Haus zurück, kramte den Pelzbeutel hervor, um auch an Stelle des stacheligen Steines ein Pelzchen zurückzuschenken. Man warf die Steine nicht fort. oh nein! Es holten auch nicht alle Swabedoodahs ihre Pelzbeutelchen wieder hervor. Die grauen, stacheligen Steingedanken hatten sich zu feste in den Köpfen der kleinen Leute eingenistet. Man konnte aus den Bemerkungen heraushören:
Weiche Pelzchen? Was steckt wohl dahinter?
Wie kann ich wissen, ob meine Pelzchen wirklich erwünscht sind?
Ich gab ein warmes, weiches Pelzchen, und was bekam ich dafür? Einen kalten, stacheligen Stein! Das soll mir nicht noch einmal passieren.
Man weiß nie, woran man ist: heute Pelzchen, morgen Steine.
Wahrscheinlich wären wohl alle kleinen Leute von Swabedoo gern zurückgekehrt zu dem, was bei ihren Großeltern noch ganz natürlich war. Mancher sah auf die Säckchen in einer Ecke seines Zimmers, angefüllt mit kalten, stacheligen Steinen, auf diese Säckchen, die ganz eklig waren und so schwer, daß man sie nicht mitnehmen konnte. Häufig hatte man nicht einmal einen Stein zum Verschenken bei sich, wenn man einem Freund begegnete. Dann wünschte der kleine Swabedoohda sich im geheimen und ohne es je laut zu sagen, daß jemand kommen möge, um ihm warme, weiche Pelzchen zu schenken. In seinen Träumen stellte er sich vor, wie sie alle auf der Straße mit einem fröhlichen, lachenden Gesicht herumgingen und sich untereinander Pelzchen schenkten, wie in den alten Tagen. Wenn er dann aufwachte, hielt ihn aber immer etwas davon zurück, es auch wirklich zu tun. Gewöhnlich war es das, daß es hinausging und sah, wie die Welt “wirklich ist”!
Das ist der Grund, warum das Verschenken von warmen, weichen Pelzchen nur noch selten geschieht, und niemand tut es in aller Öffentlichkeit. Man tut es im geheimen und ohne darüber zu sprechen. Aber es geschieht! - Hier und dort, immer wieder. Ob Du vielleicht auch eines Tages…?

Und da auch ich in dieser Gruppe aktiv bin, hatte ich im November den Wunsch, dass ich kleine Überraschungen/Geschenke bekomme, die ich dann zu einem Adventskalender zusammen fügen kann.
Und mein Wunsch ging in Erfüllung:


Eigentlich sollten die einzelnen Türchen, in Umschläge gesteckt werden, die dann an einer Schnur hängen.... bisher hatte ich noch nicht die Zeit dafür *Schande auf mein Haupt*


Aber das erste Türchen durfte ich trotzdem heute schon öffnen!
Es beinhaltete ein Fellchen und kunstvoll ausgeschnittenes Papierherz und ein Büchlein, mit Irischen Weisheiten. Unter anderem ist dort zu lesen:

Nimm dir Zeit, um Froh zu sein, es ist die Musik der Seele.

und weil so viele nette Menschen an meinem Kalender beteiligt waren, gibt es hier bis zum 24. Dezember immer die Bilder dazu und eine schöne Geschichte!




Dienstag, 25. November 2014

Short life, hard cut

Gibt das Leben Dir Zitronen, mach Limonade draus.

Aber was ist, wenn das nicht geht?

Was ist, wenn man wegen einer schlechten Nachricht (R.I.P. im Freundeskreis), so die eigene Welt einstürzt?

Ich mag keine Limonade! Und schon gar keine aus Zitronen!!!

Das Leben ist so schnell vorbei und daran müssen wir immer, immer denken. Es ist so wichtig, uns dass vor Augen zu halten. Ich bin sehr sehr traurig wegen dem Verlust aber ich glaube, noch entsetzter bin ich darüber, dass es mir doch tatsächlich passiert ist, dass ich so überrascht wurde. Wie konnte ich das Wichtige aus den Augen verlieren? Und was war es überhaupt nochmal, was wichtig war?
Schei....benkleister!
Ich stehe einfach neben mir und weiß nicht wie mir geschieht. Was macht mich so betroffen? Klar, der Tod ist nicht schön und schon gar nicht bei einem jungen Menschen Aber was ist es noch, dass mich so aus der Bahn bringt?
Ich muss an die Schicksalsschläge in meinem Leben denken. Der Tod meines Papas vor fast einem Jahr, meine Carzenom Diagnose, der Tot im engeren Freundeskreis. Aber all das ist irgendwie nichts zu dem, was ich mit meinem Schatz vor fünf Jahren mit erleben musste.
Das hat sich zu einem Trauma gemausert wie mir scheint. Fast wäre er an seinen Herzinfarkten gestorben. Aber nach Not OP in der Nacht und zwei Wochen auf Intensiv im Klinikum Achen, Reha etc., konnte er wieder nach Hause.
Diese beiden Wochen habe ich bis heute noch nicht verarbeitet (wie ich gerade feststellen muss) und es ist wie ein Schlag ins Gesicht, daran zu denken und das zu merken.

Seit Samstag wollte ich sie anrufen und habe es nicht getan. Heute habe ich auch an sie gedacht und wolle, gleich, wenn ich nach Hause komme, anrufen.... da war es zu spät!

Und "wie der Zufall es so will", war ich heute Nachmittag auf dem West Friedhof in Aachen spazieren. Ich fotografiere ja so gerne.... eben auch die besondere Atmosphäre. Das war das erste Mal seit Jahren, dass ich ohne Anlass auf einem Friedhof war. Was für ein Zufall...........   :-(





Seid immer gut zu Euch und Euren Lieben!

Verlasst niemals im Streit das Haus!

Passt auf Euch auf!


Montag, 20. Oktober 2014

Die Gelassenheit der Sinne...


Teil I
Das Tier auf dem Bild: Saurobsida Rediculus!

Wenn man aufmerksam lebt und sich seiner Selbst bewusst ist,  dann kann man Erinnerung schneller abrufen und Emotion abspulen. 



Das kann man lernen. Zum Beispiel in dem man "Bohnen sammelt" :-) oder  Geschriebenes mit Bildern kombiniert. So hilft mir mein Blog, zu verarbeiten und mich zu erinnern. Und wenn ich dem geneigten Leser dabei noch eine Freude machen kann.... perfekter Deal! So, have fun:




Gestern zum Beispiel war ein wundervoller Tag! 

Es war Sonntag, der 19. Oktober 2014 und ich hatte eine Verabredung.

Zuerst war der Tag geprägt von Nervosität. Dem Gefühl von Schmetterlingen im Bauch, weil man so voller Vorfreude ist.

Danach kam, auf der Fahrt zu Gabi R., dass Gefühl von "Spaß - in Form von ungehemmten mitsingen - dazu, weil mein Hase mir einen Stick voller Musik für`s Auto zusammengestellt hatte.


Ein schneller Kaffee, ein Blick in die tolle Wohnung und schon ging es weiter. 
Eigentlich eine kurze Fahrt von 50km aber wir hatten Stau.  Wobei  ich bin felsenfest davon überzeugt bin, dass Gabi den heraufbeschworen hat, weil sie sich Zeit mit mir gewünscht hatte. Nach anderthalben Stunden Autofahrt kamen wir sehr entspannt an.

In einen zauberhaften Garten mit super netten Menschen und einem tollen Barista!





Gefolgt von Stunden lang 

ausgeschütteten Glückshormonen, 

gepaart mit Wohlbefinden, Freude, Seele 

baumeln lassen und lukullischem 

Genuss. 











Ein Festtag der visuellen (sehen), 

auditiven (hören), 

olfaktorischen (riechen), 

gustatorischen (schmecken) und 

taktilen (fühlen) Wahrnehmung.













Freitag, 17. Oktober 2014

Innehalten

Gerade las ich einen Eintrag bei Fadenstille, der mich für ein paar Minuten die Welt um mich herum vergessen ließ! Vielen Dank dafür!








Gerne möchte auch ich Euch hin und wieder das Gefühl geben, eintauchen zu können in meine Welt. In welcher ich versuche zu vermitteln, dass es noch etwas anderes gibt als Stress, jagen nach Geld, Reichtum und materiellen Genüssen.



Oft genügt ein Augenblick der Stille, der es uns ermöglicht, und der vielleicht auch nur dazu gemacht wurde, dass wir innehalten. Das wir uns bewusst werden, wer wir sind.












Nur unsere inneren Werte zählen.



Alles drum herum,  glaubst Du vielleicht, haben zu müssen aber dem ist nicht so.

Irgendwann wird jeder verstehen, so hoffe ich, dass es wichtigeres gibt als "mein Haus", "mein Auto", "mein Boot". Irgendwann sollte jeder dazu in der Lage sein, sich selbst zu verstehen.

 Dass das nicht von heute auf morgen geht und dass das ein Prozess ist, an dem man selber arbeiten muss, ist hoffentlich jedem klar!



Man wird nicht zu einem Gelehrten indem man nicht liest, man wird nicht zu einem Poeten in dem man nicht lernt mit Wörtern umzugehen und man wird auch kein "Heiliger" wenn man -ganz allgemein gesprochen- kein guter Mensch ist.

Zu unserem Leben gehört das Lernen nun mal dazu.

Mit offenen Augen durch die Welt gehen, durch die eigene, kleine Welt gehen.


 "Welcome to my world" wirklich mal wörtlich nehmen.

Aber wie kannst du jemanden in deine Welt einladen, wenn du selber sie nicht kennst, nicht beschreiben oder eingrenzen kannst? Dein ganzes Leben dreht sich UM DICH! Nicht um den Nachbarn, den Arbeitskollegen, sogar noch nicht mal um deinen Partner. Das Wort "Lebensgefährte" trifft das ziemlich gut. Ein Mensch tritt in dein Leben und gehört ab diesem Zeitpunkt zu deiner Welt. Für wie lange oder wie intensiv, dass hängt von dir ab.


Und deshalb lade ich Euch mit jedem Post in meine kleine Welt ein. Jedes meiner Bilder möchte dir eine Geschichte erzählen und dich teilhaben lassen.






Seid für eine Zeit mein Gast und fühlt Euch wohl.









Und hinterlasst bitte einen Fußabdruck, damit ich weiß, dass ihr hier ward.

Sonntag, 12. Oktober 2014

KürBisse

Auf dem Weg nach Köln kam ich gestern an einem nigelnagelneuem Bauernladen vorbei.

Von der Hauptstraße aus war schon zu sehen, dass sie Hunderte von Kürbissen ums Holzhaus herum verteilt hatten. Auf dem Rückweg hielt ich an und habe ein paar Bilder mit gebracht




Kürbissuppe mit Kokosmilch:
In ungefähr gleichen Mengen, kleingewürfelt: Kürbisfleisch (etwas mehr) und Möhren, mit Zwiebeln und Ingwer in etwas Butter andünsten. Mit einem Liter Gemüsebrühe und Kokosmilch nach Geschmack in ca. 20 Min weich kochen. Alles pürieren und abschmecken.
*mjammi*






Kürbissuppe mit Lachs 

Kürbis, Möhren, Äpfel, Birnen -> würfeln
Butterschmalz in einem großen Kochtopf erhitzen und darin Speck und Zwiebeln andünsten.
Alles Gewürfelte dazugeben und mit Salz und Pfeffer und 1 Prise Zucker würzen. 2 Liter Brühe hinzugeben und in ca. 20 Min. weich kochen.
Alles gut pürieren. Schmand unterrühren.

Das Lachsfilet von den Gräten befreien und in Würfel schneiden. In die heiße Suppe geben und zwei bis drei Minuten gar ziehen lassen. Die Suppe auf Teller verteilen, etwas Sahne dazugießen, mit etwas gehackter Petersilie überstreuen und servieren. 





Kürbis-Flammkuchen   liest sich sehr lecker!

 Eine wundervolle Kürbisszeit wünsche ich Euch!