Sonntag, 20. Juli 2014

Eine Handvoll Bohnen


Die Geschichte eines Grafen, der sehr, sehr alt wurde, weil er ein
Lebensgenießer war.

Der Graf verließ niemals das Haus, ohne sich zuvor eine Hand voll Bohnen
einzustecken. Er tat dies nicht etwa, um die Bohnen zu kauen. Nein, er nahm
sie mit, um so die schönen Momente des Tages bewusster wahrzunehmen und
um sie besser zählen zu können.

Jede positive Kleinigkeit, die er tagsüber erlebte – z.B. einen fröhlichen Plausch
auf der Straße, das Lachen seiner Frau, ein köstliches Mahl, eine feine Zigarre,
einen schattigen Platz in der Mittagshitze, ein Glas guten Weins – für alles, was
die Sinne erfreute, ließ er eine Bohne von der rechten in die linke Jackentasche
wandern. Manchmal waren es gleich zwei oder drei.

Abends saß er dann zu Hause uns zählte die Bohnen aus der linken Tasche. Er
zelebrierte diese Minuten. So führte er sich vor Augen, wie viel Schönes ihm an
diesem Tag widerfahren war. Er freute sich und dankte seinem Schöpfer. Und
sogar an einem Abend, an dem er bloß eine Bohne zählte, war der Tag
gelungen – hatte es sich eben zu leben gelohnt.



Die Geschichte mit den Bohnen kenne ich bereits seit einem Jahr und ich fand sie schon damals wunderschön!. Ganz oft habe ich sie schon in Printversion mit Bohnen und z.B. einem kleinen gestrickten Söckchen verschenkt.



Jetzt wird es Zeit, dass ich es auch realisiere....



 Ich versuch das mal online.






Deshalb gibt es jetzt (hoffentlich täglich)





Bohne 2014/....


1 Kommentar:

Ursula Ruf hat gesagt…

DAS ist das Geheimnis.... Im Vertrauen und in der Dankbarkeit bleiben schafft eine hohe Energiefrequenz und ist heilend... :-)
Ich vergebe eine Bohne für deinen Vorsatz Bohnen zu verteilen..., :-)